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Mythen der Elektromobilität Teil 9: Ein Elektroauto bietet keinen Fahrspaß

Was muss ich eigentlich beim Kauf eines Elektrofahrzeuges beachten und ist die Anschaffung sinnvoll?

Wie umweltfreundlich ist ein Elektrofahrzeug wirklich? und vor allem, was kostet so ein Elektrofahrzeug und rentiert sich das überhaupt? 

Fragen über Fragen, die in vielen Internetportalen hin und her diskutiert werden. Elektromobilität ist zwar keine absolute Neuheit auf dem Markt, dennoch für viele ein eher unbekanntes Thema, das erst in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Dabei werden viele Annahmen und Vorurteile diskutiert, die überwiegend aus mangelden oder sogar veralteten Informationen enstanden sind.

In unserer Blogserie "Mythen der Elektromobilität" möchten wir euch Stück für Stück über die Vor- und Nachteile der Elektromobilität informieren.

teil 9: ein elektroauto bietet keinen fahrspaß

Zu diesem Mythos „Ein Elektroauto bietet keinen Fahrspaß“ können wir wirklich kaum objektiv bleiben, denn Fakt ist: Es ist einfach purer Spaß! Warum, das wollen wir in diesem Beitrag erläutern.

Zu Beginn: Es muss nicht gleich ein Tesla sein, auch die E-Autos der kleineren Kategorie begeistern beim Fahren.

Für den Fahrspaß ist zum einen die Bauweise der E-Autos entscheidend und zum anderen die Funktionsweise.

Die Batterie der E-Autos befindet sich am Unterboden, dadurch ergibt sich ein tieferer Schwerpunkt als beim Verbrenner. Ein tiefer Schwerpunkt bedeutet insbesondere in den Kurven weniger Fliehkräfte. Der Stromer liegt daher ausgesprochen angenehm, stabil und sicher auf der Straße. Speziell in den Kurven wird dadurch eine dynamische und auch eine sichere Fahrweise ermöglicht. Und das bringt einfach Spaß!

… wie sagte Pretty Woman noch: „Die Flunder geht ja durch die Kurven wie auf Schienen!“ Genauso fühlt es sich an.

Mit einem Elektroauto hast du zudem große Chancen, als erster nach einer roten Ampel die anderen Autos im Rückspiegel zu sehen.
Zum einen haben E-Autos meistens nur einen Gang, und können so ohne Schaltunterbrechungen beschleunigen. Zum anderen ergibt sich beim Stromer eine Dynamik, weil das Drehmoment aus dem Stand sofort zur Verfügung steht. Herkömmliche Verbrenner erreichen ihren maximalen Drehmoment, bzw. die höchste Leistung in der Regel erst in der Nähe der maximalen Drehzahl, d.h. kurz vor dem roten Bereich der Drehzahl-Anzeige. So ist beispielsweise auch der Renault Zoe ziemlich schnell in der Beschleunigung und macht in der Stadt einfach Spaß, bei längeren Strecken ist die Chance ihn einzuholen dann wieder etwas höher.

Ein E-Auto lässt sich im Vergleich zum Verbrenner sehr bremsarm fahren. Sehr angenehm ist das zum Beispiel im Stop-and-Go-Verkehr. Sobald man den Fuß vom Gas nimmt, wird auch die Geschwindigkeit stark reduziert. Durch eine vorausschauende Fahrweise ist Bremsen viel weniger notwendig. Ein positiver Nebeneffekt ist die sogenannte Rekuperation, dies bezeichnet die Energierückgewinnung durch das Bremsen. Durch diese Funktionsweise lädt sich der Akku im Fahrbetrieb teilweise selbst wieder auf.

Es gibt einen Punkt, den wir nicht verschweigen wollen - die Geräuschkulisse. Es gibt Fahrer, die lieben die Stille beim Fahren ihres Stromers - der Motor heult beim Beschleunigen nicht auf und überhaupt fährt sich das E-Auto sehr ruhig. Andere wiederum vermissen das Motorengeräusch der Verbrenner. Mittlerweile werden sogar schon „Soundsysteme“ auf dem Markt angeboten, aber es widerspricht ein wenig dem Gedanken, dass auch durch E-Autos, der allgemeine Verkehrslärm reduziert werden soll.

Nach einer Studie „The road ahead for e-mobility” von McKinsey & Company wird die Probefahrt in einem Elektroauto für viele Erstfahrer als ein echtes „Aha-Erlebnis“ wahrgenommen. 91% der E-Auto-Käufer würden sich wieder für ein solches Fahrzeug entscheiden, vor allem wegen des Fahrerlebnisses!

Fazit: Der Fahrspaß in einem E-Auto lässt sich kaum beschreiben, es gilt:

Diesen Fahrspaß muss man selbst „erfahren“. Kaum ein Autohaus wird eine Probefahrt ablehnen, wir sind gespannt auf eure Erfahrungsberichte.

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