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Mythen der Elektromobilität Teil 5: Die Infrastruktur ist noch nicht ausreichend – es gibt zu wenig Ladestationen

Was muss ich eigentlich beim Kauf eines Elektrofahrzeuges beachten und ist die Anschaffung sinnvoll?
Wie umweltfreundlich ist ein Elektrofahrzeug wirklich? und vor allem, was kostet so ein Elektrofahrzeug und rentiert sich das überhaupt?

Fragen über Fragen, die in vielen Internetportalen hin und her diskutiert werden. Elektromobilität ist zwar keine absolute Neuheit auf dem Markt, dennoch für viele ein eher unbekanntes Thema, das erst in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Dabei werden viele Annahmen und Vorurteile diskutiert, die überwiegend aus mangelden oder sogar veralteten Informationen enstanden sind.

In unserer Blogserie "Mythen der Elektromobilität" möchten wir euch Stück für Stück über die Vor- und Nachteile der Elektromobilität informieren.

teil 5: die infrastruktur ist noch nicht ausreichend – es gibt zu wenig ladestationen 

Natürlich ist die Sorge nicht unbegründet, keiner möchte mit seinem Stromer liegenbleiben, weil die nächste Ladestation zu weit entfernt ist.

Wir haben uns diesem Thema einmal angenommen und die Infrastruktur der Ladestationen, speziell in Deutschland, näher untersucht.

Durch die attraktive Förderung der privaten Ladestationen bietet es sich an, seinen Stromer zuhause zu laden. Entfällt diese Möglichkeit, bieten immer mehr Arbeitgeber firmeneigene Ladestationen an. Doch auch für sogenannte Laternenparker wächst der Markt bzw. die Anzahl der öffentlichen Ladestationen rasant.

Im Zuge der steigenden Elektromobilität wurde mit Inkrafttreten der Ladesäulenverordnung vom März 2016 das sogenannte CCS Combined Charging System zum Standard für alle Ladesäulen im öffentlichen Raum etabliert. Dieses kombinierte Ladesystem ist mittlerweile bei fast allen E-Autos Standard und ermöglich das Laden an den „Normalladesäulen“ mit Wechselstrom (AC-Ladesäule) sowie auch an den „Schnellladesäulen“ mit Gleichstrom (DC-Ladesäule).

Gemäß einer Pressemitteilung im November 2020 des BDEW (Bundesverband für Energie- und Wasserwirtschaft) sind laut einer Hochrechnung ca. 240.000 Elektroautos und ca. 200.000 Plug-In-Hybride zugelassen. Eine weitere Berechnung hat ergeben, dass für ca. eine Million E-Autos ca. 77.000 Ladepunkte benötigt werden.

Stand 6. Januar 2021 gibt es bereits 34.056 Ladepunkte gemäß der Bundesnetzagentur.

Die Bundesnetzagentur veröffentlich eine monatlich aktualisierte Übersicht der öffentlichen Ladepunkte hier:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/HandelundVertrieb/Ladesaeulenkarte/Ladesaeulenkarte_node.html;jsessionid=D1E39ED5008F3F5E300E77729B03BE96

Einen weiteren Überblick über gemeldete Ladepunkte bietet der BDEW mit dieser Plattform an: https://ladesaeulenregister.de
Mittlerweile gibt es auch diverse private Plattformen, über die man sich das E-Tankstellennetz anzeigen kann. Ebenso bieten neben den Autoherstellern auch viele Netzbetreiber, wie z.B. Eon oder Vattenfall, eigene Apps diesbezüglich an.

Volkswagen hat mit dem Rekordfahrer Rainer Zietlow eine „Testfahrt“ von Oberstdorf nach Sylt unternommen um das E-Tankstellennetz zu testen. Es wurden insgesamt 652 Ladesäulen angefahren, von denen etwa 15 nicht nutzbar waren. Fazit: „Das deutsche Ladenetz ist insgesamt gut und erstaunlich engmaschig, man gelangt mit einem E-Auto schon heute in die entlegensten Winkel des Landes – und wieder zurück. E-Mobilität funktioniert bereits, aber es gibt Verbesserungspotenzial.“
Eine letzte Zahl zum Abschluss, die uns überrascht hat: Laut einer Veröffentlichung in 2020 des MWV (Mineralölwirtschaftsverband) beträgt der Tankstellenbestand 14.449 und wird stetig weniger.

Wenn du an einer privaten Ladestation interessiert bist, melde dich gern bei uns. Wir unterstützen dich bei der Auswahl und deiner persönlichen Fördermöglichkeit.

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