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Mythen der Elektromobilität Teil 4: Elektroautos überlasten das Stromnetz

Was muss ich eigentlich beim Kauf eines Elektrofahrzeuges beachten und ist die Anschaffung sinnvoll?
Wie umweltfreundlich ist ein Elektrofahrzeug wirklich? und vor allem, was kostet so ein Elektrofahrzeug und rentiert sich das überhaupt?

Fragen über Fragen, die in vielen Internetportalen hin und her diskutiert werden. Elektromobilität ist zwar keine absolute Neuheit auf dem Markt, dennoch für viele ein eher unbekanntes Thema, das erst in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Dabei werden viele Annahmen und Vorurteile diskutiert, die überwiegend aus mangelden oder sogar veralteten Informationen enstanden sind.

In unserer Blogserie "Mythen der Elektromobilität" möchten wir euch Stück für Stück über die Vor- und Nachteile der Elektromobilität informieren.

teil 4: elektroautos überlasten das stromnetz

Stand heute ist die Stromversorgung unproblematisch, doch wie sieht das in Zukunft aus, denn die Anzahl der Elektroautos und der Bedarf an Ladeinfrastruktur steigt stetig an. Mit der Energiewende stehen der Atomausstieg bis 2022 und der Kohleausstieg bis 2038 auf der Agenda. Laut der Studie des Umweltbundesamtes lag der Stromverbrauch 2019 in Deutschland bei ca. 580 Tera-Wattstunden (TWh, 1 TWh entspricht 1 Milliarde kWh).
Stand Januar 2020 sind in Deutschland knapp 60 Millionen Fahrzeuge zugelassen, davon sind rund 440.000 Elektrofahrzeuge und Plug-In-Hybride. Geht man davon aus, dass jeder Fahrzeughalter auf mindestens ein Elektrofahrzeug umsteigt, also insgesamt 45 Millionen zugelassene Elektrofahrzeuge, besteht laut BMU (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit) ein Bedarf von 90 TWh, also ca. 16% des Gesamtverbrauches.

Die Bruttostromerzeugung aus erneuerbaren Energien betrug 2019 ca. 244 TWh, also 42% des Gesamtverbrauches. Für das erste Halbjahr 2020 haben erneuerbare Energien sogar rund 50% des Bruttostromverbrauches gedeckt. Der Anteil der erneuerbaren Energien steigt also stetig an, wie das Umweltamt bestätigt. Zum Erreichen der deutschen Klimaschutzziele leisten erneuerbare Energien einen erheblichen Beitrag. Fossile Energien und ihre Produktionsstätten werden zunehmend verdrängt, ohne die Sicherheit einer ausreichenden Stromversorgung zu gefährden, auch nicht mit zunehmender Zahl von Elektrofahrzeugen.

Skeptiker sehen die Schwierigkeit insbesondere in dem schwankenden Strombedarf also, dass zu bestimmten Zeiten größere Strommengen benötigt werden, als zu anderen Zeiten. Beispielsweise ist der Strombedarf tagsüber um einiges höher, als nachts. Die Herausforderung liegt also zukünftig in der Speicherung der überschüssigen Energie. Das Bundesministerium hat hierzu spezielle Förderprogramme initiiert, um die Forschung in Speichermedien zu unterstützen. Im Jahr 2019 war Deutschland im Durchschnitt nur rund 12 Minuten ohne Strom, im europäischen Vergleich liegen wir damit nach der Schweiz mit 9 Minuten auf dem 2. Platz, was die Zuverlässigkeit der Stromversorgung betrifft.

Um einer lokalen Netzüberlastung vorzubeugen, müssen daher Ladestationen über 12 kW genehmigt werden. Für Ladestationen unter 12 kW wurde eine Meldepflicht eingeführt. Auch die Entwicklung der Ladestationen schreitet voran. Durch ein intelligentes Lastmanagement kann das Ladegerät mit dem Fahrzeug und dem Stromverteiler kommunizieren. Dadurch wird verhindert, dass du die maximale Energiekapazität bei dir zuhause überschreitest und somit auch, dass das Netz überlastet wird.

Der Netzbetreiber "Netz BW" hat in einem Projekt von Juni 2018 bis Oktober 2019 die "E-Mobility-Allee" ins Leben gerufen. Ziel war es, das Stromnetz zu testen, wenn in einer geöhnlichen Wohnstraße alle Anwohner ein Elektroauto fahren. Hierzu bekamen alle Haushalte eine Wallbox mit einer Ladeleistung von 22 kW installiert und verschiedene Elektroautos zur Verfügung gestellt bekommen, den VW e-Golf, Renault ZOE, BMW i3 und Tesla.

Fazit: Das System bleibt stabil.
Auf die Strombetreiber werden sicherlich höhere Belastungen und Anforderungen zukommen, wenn gleich der Anstieg auch weniger groß ist, als befürchtet. Energiespeicher und intelligentes Lademanagement bewähren sich. Das Lastmanagement ermöglich eine optimale Nutzung des Netzanschlusses. Der Ladevorgang kann so eingestellt werden, dass er beispielsweise nachts startet, wenn auch die Strompreise erfahrungsgemäß günstiger sind.

Beispielsweise sind die Easee Laderoboter, sowie die Wallbox Ladestationen, wie die Commander 2 und Pulsar Plus aus unserem Sortiment mit diesem intelligenten System ausgestattet. 

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